Kino für chinesische Filme
Spannendes Kino im Netz an jedem letzten Wochenende im Monat
Einmal im Jahr bringt das Konfuzius-Institut München chinesische Filme auf die große Leinwand: In Deutschland noch nie gezeigte Kinoproduktionen, Dokumentarfilme und Klassiker laufen seit 2013 beim Chinesischen Filmfest München. Ab April 2021 können Freunde des asiatischen Kinos nun ganzjährig chinesischsprachige Filme online sehen.
Von Arthouse und Action über Melodram bis Zombie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Filme sind in der Originalversion mit Untertiteln zu sehen. In unregelmäßigen Abständen präsentieren sich chinesische Filmemacher und Filmschaffende exklusiv im Livestream. Jeder Film ist ab Freitag 10:00 Uhr bis Sonntag 23:00 im Streamingportal verfügbar.
Das Kino feierte seine Premiere am 23. April 2021 mit dem Dokumentarfilm »Four Springs« (2019, Originaltitel: 四个春天) von LU Qingyi. Seitdem liefen bereits die Filme “Inner Landscape”, “June 30th”, “A Bright Summer Diary”, “My Father at Grandma's Funeral”, “Petty Things”, “Puzzle”, “Three Adventures of Brooke”, “Girls Always Happy”, “Love Education” und “Wrath of Silence”.
Wir freuen uns auf Sie!
Programm
Freitag, 24. April 2026, 10:00 Uhr - Sonntag, 26. April 2026, 23:00 Uhr
2014, 103 Minuten
Regie: Chen Jianbin
Genre: Drama/ Komödie
Synopsis
Als Latiaozi, ein gutmütiger Ziegenhirte mit einem inhaftierten Sohn, widerwillig einen geistig beeinträchtigten Fremden bei sich aufnimmt, setzt dies eine Kette von Ereignissen in Gang. Seine Hilfsbereitschaft wird zunehmend ausgenutzt, während sich ein Netz aus Betrug, Gier und Ausbeutung entfaltet.
Nach und nach beginnen die Grenzen zwischen Mitgefühl und Naivität, Vernunft und Wahnsinn zu verschwimmen.
Ein preisgekröntes Tragikomödien-Drama im Stil des chinesischen Mainland-Noir und Verfilmung der Novelle „Der laufende Mondschein“ des renommierten Schriftstellers und Lu-Xun-Literaturpreisträgers Hu Xuewen. Der Film legt anhand eines einfachen Bauern die sozialen Bruchlinien und moralischen Spannungen einer von Ungleichheit geprägten Gesellschaft offen.
Über den Regisseur
Chen Jianbin zählt zu den profilierten Schauspielern und Regisseuren des chinesischen Kinos. Für seine darstellerische Leistung wurde er beim Golden Horse Film Festival in Taiwan als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet, während er für sein Regiedebüt beim Golden Rooster Award auf dem chinesischen Festland prämiert wurde.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagierte sich Chen Jianbin auch in der Lehre und war unter anderem als Dozent an der Central Academy of Drama (中央戏剧学院) sowie bei der China Television Artists Association (中国电视艺术家协会) tätig. Seine Arbeit als Schauspieler wurde über die Jahre hinweg mit zahlreichen Film- und Fernsehpreisen gewürdigt.
Mit seinem Wechsel auf den Regiestuhl verbindet Chen Jianbin schauspielerische Präzision mit einem ausgeprägten Gespür für gesellschaftliche Themen und literarische Stoffe. Seine Arbeiten stehen exemplarisch für ein zeitgenössisches chinesisches Kino, das persönliche Schicksale nutzt, um größere soziale und moralische Fragestellungen sichtbar zu machen.
Offline-Filmclub im KI München
Filme online anzuschauen ist bequem und komfortabel, aber es fehlt die Freude, mit Freunden in denselben Raum und dieselbe Zeit einzutauchen? Wir wollen dieses Erlebnis mit Ihnen teilen! Desbhalb öffnet der Filmclub für chinesische Filme seine Türen für einen gemeinsamen Filmeabend. So können sich Filmfans und Neugierige des chinesischen Kinos kennenzulernen und auszutauschen.
Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!
Anzahl der Zuschauer: 5-20
Preis: Für alle Alumni-Mitglieder ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostenlos. Externe Gäste bezahlen eine Gebühr von 5 €.
Datum: 25. April, Samstag, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstaltungsort: Konfuzius-Institut München (Gleichmannstraße 10, 81241, München-Pasing)
Hier geht es zur Anmeldung. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!
Online-Filmeabend
Für die Online-Zuschauer geht's hier zum Streamingportal