Kino für chinesische Filme

Spannendes Kino im Netz an jedem letzten Wochenende im Monat

Einmal im Jahr bringt das Konfuzius-Institut München chinesische Filme auf die große Leinwand: In Deutschland noch nie gezeigte Kinoproduktionen, Dokumentarfilme und Klassiker laufen seit 2013 beim Chinesischen Filmfest München. Ab April 2021 können Freunde des asiatischen Kinos nun ganzjährig chinesischsprachige Filme online sehen.

Von Arthouse und Action über Melodram bis Zombie ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Filme sind in der Originalversion mit Untertiteln zu sehen. In unregelmäßigen Abständen präsentieren sich chinesische Filmemacher und Filmschaffende exklusiv im Livestream. Jeder Film ist ab Freitag um 20:00 Uhr 48 Stunden lang im Streamingportal verfügbar.

Wir freuen uns auf Sie!

Link zur Seite des Konfuzius-Instituts München

Programm

Freitag, 29. Juli 2022, 20.00 Uhr   -   Sonntag, 31. Juli 2022, 20.00 Uhr

»The Stars The Sun The Moon«

(Chinesischer Titel: 星星 太陽 月亮, Pinyin: Xīngxīng tàiyáng yuèliàng)

2014, 20 Minuten
Regie: Colleen Kwok
Kurzfilm

Synopsis:

Im Hongkong des Jahres 1998 sind Ace und Lee die einzigen beiden Internatsschüler ihrer Grundschule. Eines Nachts reisen sie plötzlich 15 Jahre in die Zukunft und erleben die Veränderungen in der Nachbarschaft, in der sie aufwachsen, und in Freunden und Familie. Der Kurzfilm, der auch ein Sozialkommentar ist, zeigt die beiden Kinder, wie sie versuchen, mit ihren unschuldigen Persönlichkeiten sich und die Welt zu verstehen.

Über die Regisseurin

Colleen Kwok ist eine Filmemacherin und Kamerafrau aus Hongkong. Sie hat in New York an der NYU-Tisch School of the Arts studiert. Zu ihren Werken gehören "Rectangibles", "That Is Circling Around The Sun" und "The Uncanny Valley". Momentan arbeitet sie an der Spielfilmversion von "The Stars The Sun The Moon".

»White Joy«

(Chinesischer Titel: 白喜, Pinyin: Bái xi)

2020, 30 Minuten
Regie: Luis Cuenca Castro
Kurzdokumentation

Synopsis:

Die Beerdigungszeremonie ist das letzte Ritual im Leben eines Menschen. Sie markiert den Abschied von einem Mitglied der Familie und Gesellschaft. Wenn eine alte Person stirbt, nennt man das "White Joy". Diese Kurzdokumentation zeigt die letzten Tage einer traditionellen Beerdigungszeremonie der Dong - das Bankett, die Prozession und die Beerdigung.

Über den Regisseur

Luis Cuenca Castro wurde in Madrid geboren und lebt in Peking. Er hat an der New York University und der University of South California studiert. Zu seinen Werken gehören "Passengers", "L.A. Joy" und "A propos de America".

»Satellite Baby«

(Chinesischer Titel: 卫星宝宝, Pinyin: Wèixīng baobao)

2018, 40 Minuten
Regie: Lucy Huang
Kurzfilm

Synopsis:

Julie, Mutter von drei Kindern, ist 2011 in die USA ausgewandert und hat sich in Flushing, Queens, niedergelassen. Auf der Suche nach einem besseren Leben hat sie ihre drei Kinder bei deren Großeltern in der Fujian-Provinz in China zurückgelassen, während sie sich den Herausforderungen der New Yorker Berufswelt stellt. Sieben Jahre später findet die Familie wieder zusammen und die Kinder ziehen zu Julie in die USA. Nach der langen Trennung hat Julie Probleme damit, die Beziehung zu ihren Kindern wieder aufzubauen und eine gute Mutter zu sein. Die Kinder wiederum müssen sich an die neue herausfordernde Umgebung anpassen. 

Über die Regisseurin

Lucy Huang ist eine chinesische Dokumentarfilmemacherin, die in New York studiert hat und in Peking lebt. "Satellite Baby" ist ihr Debütfilm, derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Spielfilm, "The Wild Street". 

»Bride Token«

(Chinesischer Titel: 魔方, Pinyin: Mófāng)

Regie: LI Xiaoyan
Kurzfilm

Synopsis:

Die 21-jährige Chinesin Yanyan findet während ihres Urlaubs mit ihrem 27-jährigen niederländischen Freund Arnaud in den Niederlanden heraus, dass sie ungeplant schwanger ist. Sie möchte heiraten, um ihre Familie vor Schande zu bewahren. Gemäß der chinesischen Tradition ist dafür jedoch eine Mitgift vonseiten der Familie des Bräutigams nötig, die diese nicht bereit ist zu zahlen. Während das Kind in Yanyans Bauch mit jedem Tag weiter heranwächst, muss das Paar versuchen, diese kulturellen Unterschiede zu überwinden.

Über die Regisseurin

LI Xiaoyan ist eine unabhängige Filmemacherin, die in Los Angeles, Amsterdam und China lebt. Nach ihrem Abschluss von der Utrecht Universität in den Niederlanden arbeitete sie erfolgreich mit etablierten Filmemacher*innen zusammen an Kurzfilmen, Werbeclips und Dokumentationen in Spielfilmlänge. Zu ihren Werken gehören "Being Deaf" und "Circadian Rhythm".

Der Ticketvorverkauf beginnt am 15. Juli 2022.

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